Mai 22nd, 2012

Ich kann es ja verstehen, dass man manchmal seltsame Konstanten im Quelltext hinterlässt, aber ein Limit von 10 alphabetisch sortierten WLANs ist etwas wenig, besonders, wenn das heimische etwas weiter hinten rangiert und so nicht ausgewählt werden kann. ‘640kb should be enough’ sollte ja noch nicht der Vergessenheit anheim gefallen sein, oder?
#fail #intel, weil wir ja auch twittern.
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April 23rd, 2012

Ich habe ja dieses Jahr den Resturlaub der letzten Zeit zu verbraten, den Anfang machte Mallorca. Das war das günstigste, was die last-minute-Schalter am Flughafen hergaben. Alle Vorurteile beiseite schiebend flog ich also dahin und war ganz angetan. Die Insel hat durchaus nette Ecken, in den Hügeln ist man in der Nebensaison allein, an den psicoblocs findet man vielleicht ein paar verstreute andere Verrückte, nach kurzen Wanderungen auch meist einsame Strände.
Gut, um interessante Bücher zu lesen.

Durchaus lesenswerte, profunde Sammlung
von Aufsätzen über die soziologische Sicht der Auswirkungen der photographischen Evolution - lange vor FB, Fotohandies, Digitalfotografie und dem ganzen neumodischen Kram.

Eines der hübschesten (okay, ich kenne noch nicht alle) Cafés in einem Kunstmuseum ist im CCA Andratx, einer der größten (und schönst gelegenen) Ausstellungshallen kontemporärer Kunst in Europa. Neben dem MOMA in Lousiana.

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April 10th, 2012

Nach 25 Jahren war ich mal wieder auf einem Spider Murphy Gang-Konzert. Das dürften den meisten Lesern nichts sagen, besonders, wenn deren Sozialisation nicht in Bayern stattfand oder sie sich die letzten 35 Jahre unter einem schalldichten Stein verbargen.
Mei, die Stimme vom Günther ist unverändert, sie könnte auch direkt von der ersten LP stammen, Barney spielt immer noch den R&R als hätte die letzten Jahre nichts anderes gemacht, der Rest der Band wurde schon mehrfach ausgewechselt und war unaufdringlich im Hintergrund.
Die Heroen der Jugend sind nun auch Rentner. Oh tempora.
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März 20th, 2012

Neulich war ich bei einem interessanten Kochkurs (zugegeben, erst mein zweiter, der erste liegt gute 25 Jahre zurück), nämlich ‘Japanische Küche’.
In Wolnzach.
Klingt ja logisch, sind wir doch die zweite Hochburg unserer asiatischen Freunde, ganz knapp nach Düsseldorf.

Harald Klimzeck vom Haimerlhof lernte noch zu DDR-Zeit von japanischen Meistern deren Zubereitungsarten und gab diese, gewürzt von Anekdoten, an eine Schar interessierter locals weiter.
Was ist denn anders?
Nun, zunächst die Zutaten, Algen und Fisch sind in der Hallertau nicht so Usus, Lotuswurzeln auch nicht, geschweige denn Sake im praktischen 2-Liter-Tetrapack.
Die Zubereitung ist auch eher anders, eher kurz, knapp und die Struktur der Ingredienz erhaltend.
Die Geschmackskombinationen..
Eine Vorspeise war eine Eierspeise, Gelb und Weiß getrennt, aber gezuckert. Übereinander geschichtet und in handliche (stäbchenliche?) Quader zersägt. Zusammen mit Sojasoße echt lecker, übrigens.
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März 12th, 2012

Ich war mal wieder in Bonn, mein Bruder hatte Geburtstag und lud zu einem durchaus gelungenen Fest.
Im Großraum Köln/Bonn muss man natürlich ins Ludwig und dann noch auf einen Kaffee mit Robert und einem echt netten Überraschungsgast gehen.
Am nächsten Tag war ich dann noch die kollektiven Arbeiten von drei der Helden der Malerei der letzten Hälfte des letzten Jahrhunderts bewundern, dann ab in den Fliescher und dann daheim kommende Stars begutachten.
Kunst ist schon schön, um den Valentin zu zitieren, macht aber auch viel Arbeit.
Wie wahr.

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März 2nd, 2012

Im Haus der Kunst in München ist gerade Thomas Ruff mit seinen wichtigsten Werken zu sehen, thematisch schön gruppiert in den verschiedenen Räumen. Die Prints sind natürlich technisch ziemlich perfekt, berührten mich aber kaum. Ich vermochte keine durchgehende Linie zu erkennen; klar, die Idee, die Kompressionsartifakte des ubiquitären JPEG-Formates nachzuahmen und teils auch auf aktuelle Bilder anzuwenden, hat schon was. Aber irgendwelche NASA-Bilder in Photoshop zu kolorieren, bittegarschön, das ist dann doch nicht die ganz große Kiste, das mag für ein Plattencover gerade noch so gehen.
Und Maxwellgleichungen wollte ich eigentlich in diesem Leben nicht mehr begegnen, auch wenn sie schön daher kommen.
Bildschirmschonerartig schön.
Timeo danaos.
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Februar 11th, 2012

Eigentlich war ja der Rucksacklauf, ein 100 Kilometer-Lauf im Schwarzwald, dieses Jahr an der Reihe. Mit einer Woche Vorbereitung - es handelt sich um die klassische Technik und nicht das vertrautere Skating - schien das Vorhaben machbar.

Unterschätzt habe ich die Kälte, ab -10° C findet keine nennenswerte Erholung mehr statt. Nach ein paar Tagen war sogar das morgentliche Aufstehen ein Kampf gegen den matten Körper. Auch, wenn die Gegend wirklich schön ist und die Sonne scheint.

Nun, die Warnung auf der Seite des Veranstalters tat ein übriges:
Beim Start so ca. -17 Grad
Naja, der Feldberg muss dann noch ein Jahr warten….

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Januar 9th, 2012

Was für ein Jahr. Zu viele Beerdigungen, zu wenig Hochzeiten, ein paar neue Erfahrungen, ein paar gute Ausstellungen, einige gute Bilder, viel zu viel neue Sportkleidung.

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Januar 8th, 2012

Hier mein Lieblingsmarmorkuchen, die Menge reicht für eine kleine Kuchenform und ein paar Muffins.
100g Butter
100g Zucker
200g Mehl
2 Eier
1/2 Backpulver
2 EL Kakaopulver
Die Hälfte des Teiges dann in die Formen geben, das Kakaopulver mit dem Rest vermischen und dann in den Teig in den Formen unterziehen.
Backen dann 45 Minuten lang bei 150°. Als Variante können noch Kirschen und/oder Schokostückchen mit in den Teig.
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Dezember 16th, 2011

Nun sind sie in der Winterpause, die etwas ungewöhlichen CallABikes. Zumindestens in München. Ich erfuhr bei einem sonst eher langweiligen agilen Stammtisches von deren Praktischheit. Und bin nun überzeugter CallABiker.
In Verbindung mit der entsprechenden App kann sogar ein Laie in Berlin die dort nötigen Rückgabeplätze finden. In München reicht es, das Radl an einer Kreuzung abzustellen. Ach ja, Berlin, ein Bild vom Reichstag darf nicht fehlen.

Nun dann.
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